Du kennst das sicher: das niedliche kleine Dreimastschiffchen, das auf dem Kaminsims deines Großvaters oder im Fenster eines alten Cafés prangt. Ein winziges Schiffchen, eingefangen in einer Glasflasche. Und jedes Mal fragst du dich dasselbe: Wie haben sie das nur gemacht?
Genau diese Frage beschäftigt die Menschen schon seit Jahrhunderten. Doch die wahre Geschichte hinter dem Flaschenschiffchen ist noch viel überraschender, als man denkt.
Wusstest du zum Beispiel, dass Schiffsmodelle viel älter sind als die Flasche selbst? Schon die alten Ägypter legten kleine Schiffe als Grabbeigabe bei. Später wurden sie als Votivgaben, also als eine Art Glaubensopfer, in Kirchen oder Kapellen aufgestellt. Oder sie wurden auf Weltausstellungen bewundert. Und eines davon, ein Modell der Schaluppe, mit der Napoleon 1810 in Antwerpen einmarschierte, erhielt bei der Enthüllung sogar königlichen Besuch.
Aber wer kam denn überhaupt auf die Idee, ein solches Schiff in eine Flasche zu stecken? Und wie um alles in der Welt bekommt man es da rein? Die Antwort findest du in unserer Scrollstory in der „ ErfgoedApp “.
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