Entdecken Sie die St.-Johannes-Kirche in Mechelen
Besucher mit einem Smartphone oder Tablet können die Sint-Janskerk ab sofort auch auf interaktive Weise entdecken. Über eine praktische App erhalten sie während ihres Besuchs Informationen zu den Kunstwerken. Damit ist die Sint-Janskerk die erste Kirche in Flandern, die die ErfgoedApp nutzt.
Freiwillige Helfer von „Torens aan de Dijle” sorgen für einen herzlichen Empfang in den historischen Kirchen von Mechelen und geben bei Bedarf Erläuterungen. Besucher können während ihres Rundgangs durch die Kirche Informationskarten nutzen, auf denen die wichtigsten Kunstwerke gekennzeichnet sind.
Weitere Hintergrundinformationen
Torens aan de Dijle möchte interessierten Besuchern noch mehr Hintergrundinformationen bieten und setzt daher auf digitale Technologie, um das wunderschöne Erbe der historischen Kirchen noch besser zu beleuchten. Der gemeinnützige Verein nutzt dabei geschickt die bestehende ErfgoedApp , die von FARO ErfgoedApp .
Ein Teil der St.-Johannes-Kirche ist seit kurzem wieder für Besucher geöffnet. Torens aan de Dijle hat diese Gelegenheit genutzt, um ErfgoedApp über die ErfgoedApp besonders hervorzuheben. Damit ist die St.-Johannes-Kirche die erste Kirche in Flandern, die auf diese Weise zugänglich gemacht wurde.
„Die interaktive Darstellung verleiht dem Besuch eine neue Dimension. Die Kirchenverwaltung hat für WLAN in der Kirche gesorgt. Besucher können die ErfgoedApp herunterladen. Durch das Scannen eines Kunstwerks erhalten sie Hintergrundinformationen. So liefern Bilder, Originalbriefe und Textfragmente zusätzliche Erläuterungen“, erklärt Greet Geypen, Beigeordnete für Denkmalpflege und Vorsitzende von Torens aan de Dijle.
360°-Bild
„Dank eines Scans mit der Kamera Ihres Smartphones oder Tablets wird auf Ihrem Bildschirm etwas zur Realität hinzugefügt. Wenn Sie beispielsweise die Diashow der Wandmalereien aus der Zeit um 1400 scannen, gelangen Sie virtuell in den Westturm. So können Sie die Wandmalereien aus nächster Nähe betrachten. Dies ist dank eines 360°-Bildes möglich”, sagt Koordinatorin Sarah Luyten.
Der Besucher muss keiner festgelegten Route folgen, sondern kann selbst entscheiden, welche Kunstwerke er scannen möchte. Heute werden neun Kunstwerke beleuchtet. Torens aan de Dijle möchte nun sehen, wie die Besucher reagieren, und Feedback sammeln.
Zukunftspläne
Torens aan de Dijle möchte die gesamte Sint-Janskerk über die ErfgoedApp . Langfristig soll der Besucher die gesamte Kirche interaktiv entdecken können. Derzeit sind die Informationen nur auf Niederländisch verfügbar. In Zukunft werden sie auch auf Französisch, Englisch und Deutsch verfügbar sein. Auf diese Weise möchte die gemeinnützige Organisation so viele Touristen wie möglich erreichen.
„Nach einer positiven Bewertung möchte Torens aan de Dijle auch die anderen historischen Kirchen auf diese Weise zugänglich machen. Natürlich setzen wir weiterhin auf die traditionellen Informationskanäle. Die ErfgoedApp eine zusätzliche Ergänzung“, so Greet Geypen.
ErfgoedApp
Besucher der Sint-Janskerk, die die ErfgoedApp , können diese Anwendung auch an anderen Orten nutzen.
Die St.-Johannes-Kirche ist täglich außer mittwochs von 13:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.