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Die Zunfthäuser „Den Cruywagen“ (Fettschmelzer) und „Den Sack“ (Tischler und Küfer) auf dem Grote Markt in Brüssel – © Wikimedia Commons, Foto: Pol Mayer

Handwerkszünfte

Bereits im 11. Jahrhundert entstanden in den Niederlanden informelle Zusammenschlüsse von Menschen desselben Berufs oder Handwerks. Diese Handwerker wohnten oft gemeinsam in denselben Straßen und Stadtvierteln der mittelalterlichen Städte. In den Gebieten, die heute Flandern bilden, waren sie vor allem in der Lebensmittelversorgung, der Textilbranche, dem Baugewerbe und der
FAAM 12. März 2025
Ein indischer Elefant lockt Besucher an, 1970er Jahre – © Stadtarchiv Antwerpen

ZOO Antwerpen

In Flandern gibt es dreizehn anerkannte Zoos. Keiner davon blickt auf eine so reiche Geschichte zurück wie der ZOO Antwerpen. Er wurde 1843 als allererster Zoo des Landes gegründet. Von Anfang an war der ZOO Antwerpen in erster Linie ein Ort, den Menschen zur Entspannung besuchen, um Tiere in Gefangenschaft zu
FAAM 12. März 2025
Barak 15 in Beringen – Visit Limburg, Fotoarchiv Visit Beringen – Foto: Jonathan Vaes

Kriegsgefangene in Baracke 15

In Beringen findet man zwischen den typischen Backsteinhäusern eines Gartenviertels eine grüne Holzbaracke: „Barak 15“, eine Nachbildung einer Wohnbaracke aus dem ehemaligen Baltisch-Lager in Beringen. Dort waren während des Zweiten Weltkriegs Kriegsgefangene untergebracht, die im Bergwerk arbeiten mussten. Heute ist „Barak 15“ ein Museum zum Thema Migration.
FAAM 12. März 2025
Doppelvirginal von Hans Ruckers, 1581 – The Metropolitan Museum of Art, New York

Ein Cembalo für jeden zu Hause

Im Antwerpen des 16. und 17. Jahrhunderts war eine Familie für die Entwicklung von Tasteninstrumenten ebenso entscheidend wie der Italiener Stradivari für Saiteninstrumente. Seine Familie stammte wahrscheinlich aus Deutschland, doch Hans Ruckers wurde in Mechelen geboren. Um 1575 zog er nach Antwerpen. Er baute Virginalen und
FAAM 12. März 2025
Die Königliche Glockenspielschule in Mechelen – Archiv der Königlichen Glockenspielschule Jef Denyn Mechelen

Singende Türme

Matthias Vanden Gheyn war im 18. Jahrhundert ein bekannter Einwohner von Leuven. Er übte jedoch einen Beruf aus, mit dem man heutzutage nicht oft in die Schlagzeilen kommt: Stadtglockenspieler. Seit seiner Ernennung im Jahr 1745 spielte er vierzig Jahre lang an den wöchentlichen Markttagen und zu besonderen Anlässen auf den Glocken der St.-Petrus-Kirche.
FAAM 12. März 2025
Titelblatt des Antwerpener Gesangbuchs, 1544 – © Wikimedia Commons

Das Antwerpener Liederbuch

Im Jahr 1544 erschien beim Antwerpener Drucker Jan Roulans ein kleines Büchlein mit Texten von 221 „schönen Liedchen, alten und neuen, um Traurigkeit und Melancholie zu vertreiben“. Darin fanden sich politische Lieder, aber auch anzügliche, in denen Mönche und Nonnen zügelloses Verhalten an den Tag legten. Die kirchlichen Behörden hielten das Büchlein daher für
FAAM 12. März 2025
Das Mechelner Chorbuch aus der Werkstatt von Alamire, ca. 1515 – Wikimedia Commons, Foto: Paul Hermans

Petrus Alamire, Musikverleger

Petrus Alamire (ca. 1470–1536) hieß eigentlich Petrus Imhoff. „A-la-mi-re“ war sein musikalisches Pseudonym. Das war zu seiner Zeit die Bezeichnung für die Musiknote A (oder la). Petrus war deutscher Herkunft, erlangte jedoch vor allem in den Habsburger Niederlanden als „escripvain de libres de musicke“ – Musikkopist – Bekanntheit.
FAAM 12. März 2025

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