Das Gemüsemuseum „’t Grom“ in Sint-Katelijne-Waver ist seit dem 15. Februar wieder aus seinem jährlichen Winterschlaf erwacht. Hier erfahren Sie alles über die Geschichte des Kulturerbes und über die lokale und belgische Landwirtschaftskultur, unter anderem über den Audioguide, der in der ErfgoedApp verfügbar ist.
Der Audioguide ist in einer gültigen Museumskarte enthalten. Bei Ihrer Ankunft scannen Sie einfach den QR-Code am Eingang, um die Tour zu starten. Außerdem erhalten Sie einen praktischen Übersichtsplan der Außenanlagen, damit Sie sich besser orientieren können.

Der Standort des Museums existiert bereits seit mehreren Jahrhunderten, was man sofort bei der Ankunft bemerkt. Die Bauernhöfe strahlen Geschichte aus. Glücklicherweise gibt es zwei Figuren im Audioguide, die diese Geschichte mit viel Begeisterung zum Leben erwecken. Bauer Achiel und Äbtissin Agnes nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Geschichte von 't Grom. Achiel erzählt vom Bauernleben und den Handwerksberufen, während Agnes auf den historischen Hintergrund der Gebäude und den Einfluss der nahe gelegenen Zisterzienserinnenabtei eingeht.
Seit dem 15. Jahrhundert stehen an dieser Stelle Bauernhöfe. Im Auftrag der nahe gelegenen Abtei von Roosendael wurden in der Umgebung mehrere Bauernhöfe gebaut. Die Bauern arbeiteten für die Abtei und bewirtschafteten die Ländereien, die zum Abteigut gehörten. Die Abtei sorgte für Unterkunft und Infrastruktur, während die Bauern für die Ernte verantwortlich waren. Im Gegenzug abgaben sie einen Teil ihrer Erträge an die Abtei. Diese Zusammenarbeit war für beide Seiten vorteilhaft: Die Abtei sicherte sich Nahrung und Einkommen, und die Bauern hatten Zugang zu Land und eine gewisse Existenzsicherheit.

Auch außerhalb der Museumsgebäude gibt es viel zu entdecken. In den umliegenden Gemüsegärten können Sie in aller Ruhe spazieren gehen und die Geschichte des Gemüseanbaus erleben. Die Gärten sind vollständig von Hecken umgeben und in vier historische Themenbereiche unterteilt: den Garten Karls des Großen, einen streng angelegten Renaissancegarten, einen typischen Mechelner Gemüsegarten und einen zeitgenössischen Pflückgarten.
Jeder Garten hat seine eigene Gestaltung und spezifische Pflanzenarten, die zu seiner Jahreszeit und Funktion passen. Im Mechelner Garten erzählt Achiel beispielsweise, dass die erhöhten Beete eine praktische Lösung für die schwere Lehmschicht waren, die in dieser Region tief im Boden liegt.

Sobald Sie sich im Museum befinden, ändert sich auch die Verwendung der App. Draußen werden Sie von GPS-Punkten geführt, die Ihr Smartphone erkennt, aber drinnen verwenden Sie die Scanfunktion für die nummerierten Bilder, die über die Säle verteilt sind. So hören Sie immer den richtigen Audioausschnitt.
Der Hügel, der in der Mitte des zentralen Raums aufgestellt ist, ist ein echter Blickfang. Schnell merkt man, dass es mit der ErfgoedApp noch viel zu entdecken gibt. So erfährt man mehr über landwirtschaftliche Geräte, die Wechselwirkung zwischen Landwirtschaft und verschiedenen Wildtieren, traditionelle Arbeitsmethoden und das Aufkommen industrieller Anlagen. Über den Raum verteilt befinden sich zahlreiche Kulturgüter, die durch die App zusätzlichen Kontext erhalten.
Haben Sie schon einmal von einer Lochstanzmaschine gehört? Wir auch nicht, aber hier steht eine. Über die App erzählt Ihnen der Erfinder dieses landwirtschaftlichen Geräts alles darüber.

Das Gemüsemuseum in Sint-Katelijne-Waver hat für Jung und Alt noch viel mehr zu bieten. Wer sich vor allem für die Museumssammlung und den historischen Hintergrund des Ortes interessiert, ist mit der ErfgoedApp der Tasche bestens bedient.
Neugierig geworden? Auf der Website von 't Grom finden Sie weitere praktische Informationen zu Ihrem Besuch im Museum. Die Tour selbst finden Sie auch auf der Website der ErfgoedApp.

