Zwanzig Aktivitäten zum Tag des Kulturerbes mit der App

Humor steckt überall – auch im Kulturerbe, selbst wenn man es nicht unbedingt erwarten würde. Tauchen Sie ein in das Programm des Kulturerbetags 2026. Unter dem Motto„HAHA Humor“entdecken Sie, wie Lachen Menschen im Laufe der Zeit verbindet, herausfordert und manchmal auch konfrontiert. Von Satire und Geschichten bis hin zu zeitgenössischen Memes: Humor ist überall. Das sorgt für eine Reihe überraschender und spielerischer Aktivitäten, bei denen auch die ErfgoedApp Rolle spielt.

Aus dem reichhaltigen Programm haben wir einige Touren, Spiele, Schnitzeljagden und Spaziergänge ausgewählt, die die ErfgoedApp . Kommst du mit?

Erlebnis-Kneipentour
Ein Witz an der Theke, ein schaumiges Bier oder eine Geschichte, die mit den Jahren nur noch spannender wurde: Zahlreiche Cafés bildeten einst das pulsierende Herz der Steenweg. Was spielte sich hinter den Fassaden des „’t Groot Hotel“, des „Crazy Pub“, des Saals „Ons Huis“ … ? Begeben Sie sich auf eine Erlebnisreise und tauchen Sie bei einer ungewöhnlichen Kneipentour in die Vergangenheit der Cafés ein. Historische Fakten werden mit pikanten Anekdoten und spannenden Geschichten gewürzt. Hier und da begegnen Sie besonderen Gästen an der Theke.
Über die hübsche Agatha und die Esel in Bassevelde
Die Kirche „Unsere Liebe Frau von der Himmelfahrt“ in Bassevelde bietet nun auch eine eigene Führung auf der ErfgoedApp an. Nach Watervliet und der Sint-Vincentius-Kirche in Eeklo kannst du ab dem Tag des Kulturerbes auch die Kirche in Bassevelde besuchen, um mit deinem Smartphone alles rund um das wunderschöne religiöse Kulturerbe zu entdecken, das die Glaubensgemeinschaft des Dorfes über Jahrhunderte hinweg aufgebaut hat.
Spaziergang durch die Fantasiegeschichte
Das Kollektiv Verheugen präsentiert: Den „Wahn-historischen Spaziergang“ durch Diest!
Pedro Coloma in der Abtei von Bornem
Pedro Coloma, der wilde Wohltäter von Bornem, führt dich durch die Abtei! Nach dem erfolgreichen Kulturerbe-Spaziergang „Stap met Pedro“ kannst du nun auch die Abtei von Bornem mit niemand Geringerem als Pedro Coloma als Führer entdecken! Dieser verspielte Baron nimmt dich mit auf eine Reise durch das Kloster, das er selbst gegründet hat. Unterwegs enthüllt er auf humorvolle Weise die Geheimnisse der Abtei, ihre reiche Geschichte und versteckte Ecken. Ein Rundgang voller Witze, Überraschungen und schelmischer Anekdoten – ideal für Jung und Alt!
Spaß und Unterhaltung im Gasthuismuseum Geel
Zeit, unsere „Hysterischen Geschichten“ am Tag des Kulturerbes zu entdecken! Erfahre, welche urkomischen Situationen sich im Gasthaus abgespielt haben. Oder möchtest du herausfinden, welche Art von Humor am besten zu dir passt? Unser Humor-Quiz deckt das ganz genau auf. Bist du kreativ? Dann lädt dich unsere „Draw-in Dimpnaverhaal“-Aktion dazu ein, die verrücktesten Figuren und Kulissen zum Leben zu erwecken.
Olen lacht
Erzählungen und Darstellungen über die „Bauern von Olen“, die Kaiser Karl mit köstlichem Milchreis willkommen heißen, doch durch einen unglücklichen Zufall geht alles schief. Diese Geschichte bildet die Grundlage für unseren Empfang, bei dem Reis und Milchreis im Mittelpunkt stehen. Wir empfangen die Gäste im Garten unseres restaurierten Pfarrhauses. Gleichzeitig gibt es einen Wander- und Radweg in Olen und Umgebung, auf dem die Teilnehmer eine Auswahl aus der 25-jährigen Kartoenale von Olen kennenlernen können, die an verschiedenen Rastplätzen ausgestellt wird.
Pitstop Permeke
Das Gelände der Permeke-Bibliothek stand in den 1980er Jahren jahrelang leer. Die verfallene Garage verwandelte sich nach einer gründlichen Renovierung im Jahr 2005 in eine lebendige Bibliothek: Seit nunmehr über zwanzig Jahren ist sie das pulsierende Herz von 2060 und Antwerpen. Bibliotheksmitarbeiter Rob Talboom nimmt dich mit auf eine Reise durch die überraschende Geschichte des Gebäudes und würzt seine Erzählung mit pikanten Anekdoten und witzigen Anspielungen. Rob startet um 10 Uhr, 11 Uhr und 12 Uhr. Du kannst die Führung auch mit der erfgoedapp verfolgen.
Besuchen Sie Vaalbeek
Am 26. April finden im Rahmen des Kulturerbetags in der Gemeinde Vaalbeek verschiedene Aktivitäten statt. In der Ausstellung in der Magdalena-Kapelle sind Cartoons von Lejon De Borger sowie Werke der Künstler Pol Mulier und Roland Renson zu sehen. An diesem Tag weihen wir um 15 Uhr auch drei neue Kulturerbe-Tafeln ein. Zwischen 14 und 16 Uhr gibt es zudem Musik mit alten Volksliedern – eine Hommage an Zulma, die im Ersten Weltkrieg in Vaalbeek das Café d’Ostende betrieb.
Kuriositäten in der Kirche mit Frans De Potter
Ein Beichtstuhl mit Fußbodenheizung?! Den findet man in der St.-Jakobs-Kirche! Frans de Potter (Gent, 4. Januar 1834 – Gent, 15. August 1904) war ein flämischer Schriftsteller, Redakteur, Dichter, Literaturwissenschaftler und Historiker. Mit mehr als 200 Werken schuf er ein beeindruckendes Œuvre. Zwischen 1882 und 1890 veröffentlichte er seine monumentale historische Studie „Gent, van den oudsten tijd tot heden. Geschiedkundige beschrijving der stad in acht delen“ (Gent, von der frühesten Zeit bis zur Gegenwart. Historische Beschreibung der Stadt in acht Bänden), ein Werk, das als „unvergängliches Denkmal“ gepriesen wurde.
„Wilde Höhen“: Radroute vom Moeras nach Meetjesland
Diese interaktive Radtour führt dich entlang historischer Wasserwege, Torfmoore und mittelalterlicher Kanäle. Du radelst über alte Sandrücken, entlang der Lieve und durch Orte wie Zomergem, Waarschoot und Ertvelde, wo die Vergangenheit in der Landschaft sichtbar bleibt.
Gibt es Humor in der Religion?
Der Überlieferung zufolge wurde der heilige Amandus, der Gründer der St.-Bavo-Abtei, gleich zweimal in die Schelde geworfen. Für einen Teil der Umstehenden muss das ein urkomisches Ereignis gewesen sein, für die Anhänger von Amandus wohl weit weniger. Diese Anekdote zeigt bereits, dass Religion und Humor nicht unbedingt auf einer Welle liegen. Oft stehen sie im Widerspruch zueinander. Hinzu kommt, dass Witze über Religion oft schallendes Gelächter hervorrufen, während Humor in einem religiösen Kontext, sofern vorhanden, eher zu einem Lächeln führt.
Vom alten Dialekt zur neuen Bildsprache
Der alte Buitings-Dialekt wird mithilfe von KI in Form von digital gestalteter Kunst wieder zum Leben erweckt. Humorvolle Wörter und Redewendungen im Buitings-Dialekt werden in Kunstwerken dargestellt, die vom Stil der alten Meister inspiriert sind. Im „Park des Bürgermeisters“, hinter dem ehemaligen Rathaus und dem kleinen Schloss des ehemaligen Bürgermeisters de Quebedo, springt dir der umgangssprachliche Wortschatz von Buiting wedelnd hinter Bäumen oder Sträuchern entgegen, in einer Ausstellung, die man beim Spazierengehen erkunden kann.
Tag des Kulturerbes in der Latemse Kluis
Am Tag des Kulturerbes bist du in De Kluis in Sint-Martens-Latem herzlich willkommen. Dort kannst du dir durchgehend den Film „De Adem van de Warande“ ansehen, eine Landschaftsbiografie von Pol Van der Plaetsen über das Gebiet der Warande in Deurle. Du kannst dir auch „Het Verlangde Landschap“ ansehen, eine Dia-Reportage über das Gemälde „Landschap met Molen“ von Gust De Smet. Abschließend erhältst du weitere Erläuterungen zum Standort, dem ehemaligen Wohnsitz der Dominikaner.
Blumen für Leonie & Emilie
Willkommen in Boekhoute! In diesem Dorf lebten vor über einem Jahrhundert zwei beste Freundinnen: Leonie Rammeloo und Emilie Schatteman. Einfach zwei Mädchen aus dem Dorf … oder doch nicht? Während des Krieges schmuggelten sie geheime Briefe in die Niederlande, heimlich in ihren Holzschuhen. Spannend, nicht wahr? Das taten sie nicht einfach so. Sie halfen den Alliierten dabei, wichtige Informationen über den Feind zu sammeln. Und das alles hier, in ihrem eigenen Dorf! Der Spaziergang ehrt diese Heldinnen des Widerstands, die während des Ersten Weltkriegs ihr Leben für das Vaterland gaben.
Mit den Augen des Meisters
Mit dem Werk „Durch das Auge des Meisters“ aus dem Jahr 2011 wird bei einem Besuch der Ausstellung in der Villa ter Ide sofort der Ton angegeben. Das Gemälde von Martin Wallaert aus einer Privatsammlung bringt Humor in die Kunst, und genau das ist das Thema dieser 25. Ausgabe des Kulturerbetags. Anlässlich des Kulturerbetags wird eine thematische Ausstellung mit einem Augenzwinkern zum Thema Humor organisiert.
Unterwegs mit Osschaert in Adegem
Der Brauereiverband Ambibrew versetzt dich mit dieser Route in und um Adegem-Dorf direkt in die Vergangenheit. Anhand alter Fotos entdeckst du, wie Adegem einst aussah. Manche Relikte sind bereits in Vergessenheit geraten, andere Orte und Überreste wecken noch immer lebhafte Erinnerungen. Dank des Adegems Volkstheaters hörst du auf dem eher ländlichen Teil der Wanderung einige Hörbeiträge, die dir einen Teil der Geschichte von Osschaert, dem Adegemer Quälgeist, erzählen.
Ursel zu Fuß erkundet
Dieser inklusive Spaziergang führt dich zu 12 Orten in Ursel. Die Informationstafeln an den Kulturstätten regen zum Erleben, zum Dialog und damit zur Weitergabe des lokalen Kulturerbes und der Geschichte von Ursel an. Es gibt auch interaktive Elemente, wie QR-Codes, die zu spielerischen Aufgaben und zusätzlichen Informationen führen. Dieser Spaziergang richtet sich an alle: Jung, Alt, Menschen mit Behinderung … und an dich! Das rote Tuch mit Knoten, Symbol für Demenzfreundlichkeit, bleibt das zentrale Bild dieses Spaziergangs.
Stimmen aus Kleinrussland
Klein-Russland ist kein gewöhnliches Viertel. Hier lebt eine hundert Jahre alte Geschichte weiter, die aus Idealen entstanden ist. Als erstes modernistisches Arbeiterviertel Flanderns erbaut, hat es sich zu einer lebendigen Gemeinschaft entwickelt, die von Wandel und Unsicherheit geprägt ist, aber nie an Widerstandskraft verloren hat.
Warnstoff
Wusstest du, dass der Name „Meetjesland“ seinen Ursprung in der Region hat, in der „Meetjes“ (Frauen verschiedener Generationen) in ihren Dorfhäusern am Spinnen waren? Diese handwerkliche Tätigkeit verlieh der Region ihre Identität als Textilregion. Es war daher kein Zufall, dass sich die industrielle Textilweberei in Waarschoot und anderen Dörfern entlang der Eisenbahnstrecke Gent-Eeklo entwickelte.