Skarifikation auf dem Rücken einer Frau aus Mayumbe im westlichen Kongo, 1908 – © Sammlung KMMA, Tervuren

Kongolesische Tätowierung und belgischer Jugendstil

Nicht jedes Tattoo besteht aus Tinte. Verschiedene Bevölkerungsgruppen im Kongo nutzten eine besondere Form der Körperverzierung: die Skarifizierung. Durch das Erzeugen von Narben entstanden dekorative Formen auf der Haut, oft in komplexen geometrischen Mustern. Zur Zeit des Unabhängigen Kongostaates und später im Belgisch-Kongo wurde diese Praxis von Kolonialwissenschaftlern ausführlich untersucht, nachgezeichnet und
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